1961 wurde ich am 14. Oktober in Duisburg am Niederrhein geboren.
1981 - 1991 studierte ich Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Germanistik an den Universitäten München und Münster und beschloss die Studentenzeit mit der Promotion in Kunstgeschichte. Die Kunstgeschichte hat mich wohl deshalb interessiert, weil ich schon damals der Faszination von Bildern erlegen war. Jedenfalls erlernte ich, ein so komplexes visuelles Phänomen wie ein Bild in Sprache zu fassen – eine Ausbildung, die mir heute zugute kommt.
1990 - 2000 Während einer zehnjährigen Lebenszeit in Berlin und Potsdam habe ich als freie Journalistin zahlreiche Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge für deutsche und britische Verlagshäuser zu Themen der Kunst, Kultur und Reise veröffentlicht. Schon immer war der Ausdruck über die Sprache mein Medium.
Mit der Geburt meines heute zwölfjährigen Sohnes habe ich eine Sensibilisierungsphase durchlebt, die meinen Blick auf die Welt verändert und dazu geführt hat, dass es mir immer unmöglicher wurde, Auftragsliteratur nach genormten Vorgaben zu schreiben. Die Sehnsucht nach wahrhaftigem Ausdruck und das Bedürfnis persönlicher zu werden, ließen sich nicht länger unterdrücken.
1994 begann ich mit einer intensiven astrologischen Ausbildung, besonders nach den Grundlagen der Münchner Rhythmenlehre von Wolfgang Döbereiner aus Herrsching am Ammersee (www.rhythmenlehre.de) und der Astrologisch-Zyklischen Tiefenberatung von Ralph Tarne aus Steingaden in Oberbayern (www.ralph-tarne.de). Die Weltanschauung und Persönlichkeit dieser beiden Astrologen hat mich sehr geprägt. Ich möchte ihre Gedankenwelt heute als meine astrologische Heimat bezeichnen.
2006 kam die Hinwendung zum eigentlich Wesentlichen: Ich eröffnete meine eigene astrologische Praxis am oberbayerischen Ammersee – dies zunächst mit dem klassischen Angebot eines astrologischen Beratungsgespräches. Mit der Zeit stieß ich aber immer wieder an die Grenzen dieser Methode. Ich musste zunehmend feststellen, dass es meine Klienten nicht wirklich berührte und ihnen nur bedingt nützte, wenn sie von außen gesagt bekamen, was sie „machen sollten“, um ein Problem zu beheben.
2008 - 2009 Angeregt von einem Trend innerhalb der Astrologie, der sich von Bert Hellingers Familienstellen nach dem Resonanzgesetzt ableitet, wurde auch ich von der Idee ergriffen, feinstoffliche Planetenenergien in einem begehbaren, weil auf den Boden projizierten Horoskop körperlich erfühlen zu können. Gleichzeitig war ich nicht mehr bereit, mich in vorgegebene Konzepte anderer Astrologen einzupassen, sondern wollte mir mein Terrain selbst erobern.
Als ich mich auf bestimmte Punkte meines ersten eigenen Horoskopteppichs stellte, schossen beinahe explosionsartig wahre Bilderfluten in mir hoch. Ich war überrascht und fasziniert zugleich und musste das mir noch Unerklärliche gedanklich erst einmal ordnen.
Anfangs übte ich mit meinem eigenen Meßbild, später mit dem anderer Menschen. Aus Experimenten wurden Erfahrungen und durch weiteres Üben bekam ich immer mehr Sicherheit. Es war also tatsächlich möglich, sich auf eine in den Horoskopteppich hineingelegte Planetenscheibe zu stellen und energetisch zu dem zu „werden“, worauf ich stand, indem ich eine Bildsequenz sah, die über den aktuellen Inhalt dieser Konstellation Auskunft gab.
Meine Entdeckung einer neuen Methode medialer Astrologie war ein enormes Glück für mich, denn besonders die Astrologie als hoch entwickelte Jahrtausende alte Deutungskunst ist geradezu dafür prädestiniert, sich in einer reichen Seelenbildersprache auszudrücken.
2010 Eine große Bereicherung und Erweiterung meiner Fähigkeiten erbrachte mir der Einzelunterricht bei dem Züricher Seelenforscher, Heiler, Psychotherapeuten und Traumdeuter Dr. Remo Felix Roth (www.psychovision.ch), der seit über 40 Jahren das innere Bilder-Sehen als archetypische Sprache des Bauchhirns erforscht und mit seiner Body Centered Imagination eine weibliche Version der Aktiven Imagination Carl Gustav Jungs entwickelt hat, die auf vollständiger Hingabe durch aufmerksames Beobachten und Gewährenlassen beruht, und nur auf diese Weise den magischen Augenblick erfährt, der alles verwandelt. Dieser Begegnung habe ich das theoretische Fundament meiner Arbeit und die Eröffnung einer weitreichenden geistig-mystischen Dimension zu verdanken. Auch hat sie mir dazu verholfen, diese Kraft in mir durch systematisches Üben voll zu entwickeln. Hier hatte ich einen Impuls erhalten, der sich ganz wunderbar mit der Astrologie verbinden lässt und zugleich weit über sie hinausführt.
Heute Zur Verfeinerung meiner Medialität nehme ich Einzelunterricht und Beratung bei der Heilerin Almut Thämer aus Riederau am Ammersee und dem Trance-Medium Christiane Tietze aus Wuppertal (www.spirit-touch.de). Durch diesen Austausch erfahre ich immer tiefer, wie mein System als Medium funktioniert.
Besonders in der kreativen Zusammenarbeit mit Almut Thämer erprobe ich neue Verknüpfungen auf dem Horoskopteppich und durchdenke theoretische Zusammenhänge, in denen es um das Vereinen von zwei Polaritäten durch das fruchtbare Zusammenspiel von Kopf-, Bauch- und Herzgehirn geht. Dazu bewege ich mich mittlerweile auf zwei Horoskopteppichen gleichzeitig, einem weißen und einem roten.
Jedweder Konflikt, jedes Gefälle, jedes Ungleichgewicht, ganz gleich ob im Inneren eines Menschen, zwischen zwei Menschen oder im Rahmen des Weltgeschehens, ist darauf zurückzuführen, dass es zwei entgegengesetzte Pole gibt, die sich suchen und brauchen, aufgrund der Traumata ihrer Geschichte aber nicht finden können. So entstehen Spalten, so entsteht Unglück, so entstehen Missbrauch, Krieg, Naturkatastrophen, ökologische Desaster und Untergang.
Ich möchte dazu beitragen, dass sich diese Spalten schließen können. Daher bin ich beseelt von der Auffindung eines einzigartigen Verfahrens, in dem sich zwei Polaritäten einander annähern, dann ineinander übergehen und schließlich miteinander verschmelzen können, um am Ende als Einheit mit den Augen erschaut, dem Herzen erfühlt und dem Kopf verstanden zu werden. Ich verwende also meine drei Gehirne, um zwei gegensätzliche Pole zu vereinen.
Dabei öffnet sich mir eine höhere Dimension, auf der diese Vernetzung liegt. Wie Theseus dem Faden der Ariadne, folge ich den Bildern meines eigenen Bauchgehirns, die mir zuverlässig den nächsten Schritt meines Weges anzeigen, und daher weiß ich, dass schon die alten Hochkulturen unserer Welt eine magische Methode kannten, um die glückhafte Einswerdung von Polaritäten, die beseeligende Coniunctio von Gegensätzen ganz praktisch im eigenen Körper zu erleben. Es sieht so aus, als wäre die Zeit jetzt reif dafür, sie wieder zu entdecken.
Neben den persönlichen Einzelberatungen in meiner Praxis zeige ich einem breiteren Publikum in öffentlichen Vorträgen und Life-Visualisierungen, wie es sich anfühlt, wenn das Bauchgehirn befragt wird. Dies scheint mir besonders wichtig zu sein, denn das Bauchgehirn - als der weibliche Pol unseres Körpers - offenbart uns immer die vom reinen intellektuellen Kopfbewusstsein unverstandenen seelischen Hintergründe von Ereignissen. Das Bauchhirn vermag genau das zu sehen, was wir nicht sehen, wenn wir in den Spiegel schauen!
Ich verstehe mein Engagement als einen Beitrag dazu, dass die Menschheit die so dringend notwendige und zweifellos bevorstehende Kurskorrektur vornehmen kann – und zwar auf eine Weise, die die schon lange nicht gewürdigte, wirkliche, wahre und echte weibliche Autorität auf allen Ebenen in alle Entscheidungen wieder einbezieht.
Ich glühe für meine Arbeit! Und das Schönste ist: Fast jeden Tag erlebe ich weitere Überraschungen, weil sich mit dieser Arbeit eine Tiefe und zugleich eine Weite eröffnen, deren Grenzenlosigkeit mich fasziniert. Ich liebe es, mich im Denken und Experimentieren frei zu lassen. Ich finde es spannend, Denkansätze aus Astrologie, Heiliger Geometrie, Mystik, Medizin, Schamanismus, Alchemie, Tiefenpsychologie, Quantenphysik, Musik und Bildender Kunst spielerisch miteinander zu verbinden und für eine Metamorphose zu nutzen. Dadurch lässt sich auf ganz wunderbare Weise die Kraft erleben, die uns alle verbindet und die die ganze Welt zusammenhält. Ihre Möglichkeiten für das Wohl von Menschen weiter zu erforschen, habe ich mir zur Lebensaufgabe gemacht.
Ein Buch über meine Arbeit wächst analog zu meinen Unternehmungen.